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Was ist das eigentlich...

"...with thinking, feeling, seeing, knowing fingers..." W.G.Sutherland

 

Osteopathie ist ein medizinisches Behandlungssystem zur Erkennung und Behandlung von funktionellen Beschwerden des gesamten Körpers. Ausdruck von Gesundheit und Funktionalität zeigt sich als gewisse Vitalität in den verschiedenen Körpergeweben, die  der Osteopath mit feinfühlig geschulten Händen erspüren kann. Durch fundiertes medizinisches Studium der anatomisch-physiologischen Zusammenhänge bringt der Osteopath das gefühlte in eine  verwertbare medizinische Diagnose. Das Ziel besteht darin, Funktions-und Bewegungseinschränkungen im Körper zu lokalisieren, um dann einen gezielten Heilimpuls zu geben. Der Organismus wird nach der therapeutischen Begegnung diese neuen Informationen integrieren und zu seinem dynamischem Gleichgewicht zurück finden können.

Aus didaktischen Gründen kann man die Osteopathie in drei Unterkategorien einteilen :

 

Parietale Osteopathie   Knochen, Muskeln, Gelenke, chiropraktische Techniken

Viscerale Osteopathie   Organsysteme, Blutsystem, Lymphsystem

Cranio-sacrale Osteopathie  Kreutz-/Darmbein, Hirnhäute, Liquor, Subtile Behandlung über das Nervensystem

 

Die Diagnose und Behandlung findet unter Berücksichtigung der fünf osteopathischen Prinzipien statt, die im folgenden erläutert werden.

 

Der Körper ist eine Einheit...

Der Osteopath untersucht auch bei scheinbar klar lokalisierbaren Beschwerden den gesamten Organismus, da eine Vielzahl körperlicher und seelischer Prozesse das allgemeine Wohlbefinden bestimmen. Durch die Beachtung der untrennbaren Vernetztheit zwischen den verschiedenen Strukturen (Knochen, Muskeln, Faszien, inneren Organen, Nerven, Blutgefäßen), wird dem Osteopathen über die Faszien (Bindegewebe) ein Zugang zu den ursächlichen Beschwerden ermöglicht.

Diese Wechselbeziehungen kann der Patient auch oft selbst erfahren. Durch gezielte Behandlung von inneren Organen kann z.B. eine Verbindung zu den aktuellen Rückenbeschwerden wahrgenommen werden.
Dieses neu gewonnene Bewußtsein für die Wechselbeziehungen im Organismus, gibt ein neues Vertrauen in den eigenen Körper und  wird den Heilungsprozess positiv unterstützen.

 

Der Körper verfügt über selbstregulierende Kräfte...

Gesundheit ist kein statischer Zustand, sondern muß vom Organismus ständig aktiv aufrecht erhalten werden. Durch äußere oder innere Faktoren wie Stürze, Operationen, körperliche Dauerbelastung, psychischer Streß, Fehlernährung ect. wird es immer schwieriger dieses  dynamische Gleichgewicht gegen die negativen Einflussfaktoren aufrecht zu erhalten. Der Orgsanismus benötigt nun eine Unterstützung, damit seine selbstregulierenden Mechanismen den Körper wieder in den Zustand der Homöostase (inneres Gleichgewicht) zurückbringen können.

 

"Die Osteopathie versteht sich als Kunst, die den Organismus zu einer Selbstkorrektur führt" J.P.Barral

 

Struktur und Funktion beeinflussen sich wechselseitig...

Wenn eine Struktur wie z.B. die Nackenmuskulatur durch statische Anspannung (z.B. langes sitzen vor dem PC) belastet wird, ist ein verhärten der Muskelfasern ein struktureller Anpassungsprozess auf die vorliegende Situation. Dieser Anpassungsprozess in Richtung Rigidität ist  entgegen der dynamischen Natur. Die Durchblutung und Nährstoffzufuhr wird durch die hohe Spannung reduzierter sein und über das Gehirn eine Fehlermeldung senden, die als Schmerz und reduzierter Bewegung der Halswirbelsäule erlebbar wird. Die Veränderung der Struktur (Muskel) wird eine Funktionsbeeinträchtigung der naheliegenden Gelenke zur Folge haben und über das Nervensystem zu entfernteren Symptomen wie z.B. Magenbeschwerden führen.

Anschaulich wird dieses Prinzip auch bei der Betrachtung der inneren Organe. Bei jedem Atemzug müssen sich die inneren Organe über Gleitschichten den unterschiedlichen Druckverhältnissen im Bauch anpassen.
Wenn aufgrund von z.B. Narben, adynamischem Arbeitsplatz oder anderen unphysiologischen Faktoren diese Anpassung schwer möglich wird, kann auch die Funktion (Blut-/Lymph-/Organdrainage) beeinträchtigt werden. Das kann sich z.B. in Sodbrennen, Herzrasen, Verdauungsbeschwerden oder Rückenschmerzen äußern. Der Osteopath wird die Organstrukturen mobilisieren, damit sich wieder eine harmonische Funktion einstellen kann.

Leben ist Bewegung...

in der Osteopathie wird Bewegung  auf unterschiedlichen Ebenen betrachtet. Die allgemeine Bewegung der Gelenke und Muskulatur, Einfluß der Rhythmizität von Herz und Lungen auf den Bewegungsapparat, die Bewegung der inneren Organe, bis hin zu subtilen Dynamiken des Gehirns und der Hirnhäute. In der osteopathischen Diagnose und Behandlung  wird dem "fließen der Körpersäfte"  (Blut, Lymphe, Liquor)  aufgrund seiner regulierenden und koordinierenden Eigenschaft eine besondere Beachtung geschenkt.

Der Mensch und nicht die Krankheit...

In der heutigen Apparatemedizin geht es oftmals zu sehr um kleinste Details der Erkrankung, ohne den gesamten Menschen in die Betrachtung mit einzubeziehen. In der Osteopathie werden durchaus ärztliche Befunde und MRT/Röntgen berücksichtigt, aber immer individuell im Kontext zu dem Patienten interpretiert. Der Patient wird hier nicht auf seinen diagnostizierten Bandscheibenvorfall reduziert, sondern im Gesamten abgewogen, was den Organismus aus dem Gleichgewicht gebracht hat. So lassen sich oft andere Störfaktoren lokalisieren, die einer osteopathischen Behandlung zugänglich sind. Der Patient kann dadurch oftmals eine entscheidende Verbesserung seiner Symptome erfahren und eine invasive Therapie ist vielleicht umgänglich..

 

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